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Auftritt von Steffen Möller in Hamburg

Gespeichert von maru am 22. Oktober 2009 - 21:30
19. Oktober 2009 - 17:30

Steffen Moeller

Unter dem Motto „VIVA POLONIA“ konnten wir den Abend am 19.10.2009 in Hamburg mit dem Kabarettisten Steffen Möller genießen. Sein Buch mit dem gleichen Titel erzählt vieles über die polnische Mentalität: von Gastfreundschaft, Aberglauben, Anarchie, das ewige Jammern, Misstrauen, Mut, Herzlichkeit, Trotz bis Geschichte, Sprache, Top-Sehenswürdigkeiten und Zeitzone.  Das Buch ist eine stark bearbeitete, um die Hälfte erweiterte Version des ursprünglich auf Polnisch erschienenen Buches "Polska da sie lubić" (Polen lässt sich mögen).

Steffen Möller steht auf der Bühne mit seinem Diaprojektor und verursacht schallendes Gelächter bei gemischtem deutsch-polnischen Publikum. Der Saal des Komödie Theaters ist proppenvoll! Die Karten seit längerem ausverkauft. Viele Polen wollten noch hin, aber leider, es war nichts zu machen. Vom Lachen erhöht sich zusätzlich die Temperatur des Innenraumes - die Pullis und Jacketts werden ausgezogen.
Ich sitze da, höre ihm zu und denke: verdammt, er hat recht!  Wenn man über 20 Jahre in Deutschland lebt, sieht man seine Heimat aus der Distanz und kann gut beobachten. Der „Steffek“ kann das noch besser - er kann die Dinge benennen und verdeutlichen - er ist ein deutscher Gastarbeiter in Polen, ein Pionier in seinem Tun. Durch seine Authentizität mag man ihn sofort. Seine Erzählungen über das alltägliche Leben in Polen sind überzeugend. Nicht  nur die großen Reden der Politiker bringen uns näher. Durch Humor gewinnt man an Distanz zu sich selbst. Die alten Witze, die früher verletzt und geärgert haben, nimmt man gelassener auf. Der Mann  bricht die alten Klischees mit Leichtigkeit und Sensibilität. Ich finde seine Arbeit für die deutsch-polnische Verständigung der Völker hervorragend. Nicht umsonst wurde er für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis im Juni 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Viva Steffen!!!

Viva Polonia Cover

http://www.youtube.com/watch?v=ZKuloowuxQk

Olga Tokarczuk - Reminiszenzen an den Literaturabend in Hamburg

Gespeichert von maru am 22. Mai 2009 - 11:24
Olga Tokarczuk

Copyright © Heidi Peemüller

http://www.youtube.com/watch?v=ygBjVRBMMnw

www.zeit.de/2009/25/L-B-Tokarczuk

Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Republik Polen fand am 17.06.2009 in Hamburg, in der Buchhandlung Th. Christiansen, ein literarischer Abend mit Olga Tokarczuk statt. Moderiert und übersetzt hat Pawel Sprawka. Ausgewählte Fragmente aus dem Buch „Unrast“ las die Autorin im Original selbst - sowie Katja Danowski auf Deutsch vor.

Veranstaltung: 

Kosmische Inspirationen von Vladyslav Sendecki

Gespeichert von maru am 21. Mai 2009 - 16:29
Foto Vladislav Sendecki

Über sein Leben und seine Solo-CD „Piano“.

Vladyslav Sendecki - in Polen geborener Jazz-Pianist, verheiratet mit der deutschen Schauspielerin Angélique Duvier, Vater von drei erwachsenen Kindern aus erster Ehe. Er absolvierte das Fryderyk Chopin Konservatorium und studierte an der Musikakademie in Krakau. In Polen wirkte er an der Gründung folgender Musikgruppen mit:: „Extra Ball“, "Sunship“ - sowie später „Polski Jazz Ensemble“. Im Jahre 1981 musste er Polen aus politischen Gründen verlassen.  Zunächst wurde er in der Schweiz sesshaft. Seine klassische Ausbildung und die Leidenschaft für Jazz brachten ihn ganz schnell an die Spitze der internationalen Jazz Szene. So spielte er u.a. mit Jaco Pastorius, Billy Cobham, Klaus Doldingers Passport, Joe Henderson, Leny White, Marcus Miller, Michael und Randy Brecker, Ernie Watts, Ray Anderson, Peter Herbolzheimer, Lary Coryell, Didier Lockwood, Michal Urbaniak und Urschula Dudziak, Biréli Legrène, Charlie Mariano. Vladyslav Sendecki arbeitete als Komponist und Produzent für diverse Plattenfirmen  wie z.B. MCA-Universal.
Seit 1996 lebt er in Hamburg und ist dauerhaft als Pianist und Komponist für die NDR-Bigband tätig, für die er seine Suite „Anima Mundi“ komponierte.
Von der angesehenen New Yorker Zeitschrift „New York Village Voice“ wurde er als  einer der besten fünf Jazz-Pianisten der Welt benannt.

Veranstaltung: 

Mira Salska-Bünsch und ihr Roman „Das Haus auf der anderen Seite"

Gespeichert von maru am 20. Mai 2009 - 21:00
Rückseite  „Das Haus auf der anderen Seite"
Titelbild  „Das Haus auf der anderen Seite"

Mira Salska-Bünsch stammt aus dem Großraum Lodz und unterrichtete viele Jahre an der Universität Lodz in den Bereichen Literatur, Filmwissenschaften und Übersetzung. Sie veröffentlichte drei Bücher, eine Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln über polnische Literatur und Kultur sowie Erzählungen. Während eines zweijährigen USA-Aufenthaltes arbeitete sie in der Polish Arts and Culture Foundation in San Francisco. Im Jahr 1995 studierte sie als Stipendiatin in Leipzig, Bochum und Stuttgart deutsche Sprache und Kultur.

Veranstaltung: 

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