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Kosmische Inspirationen von Vladyslav Sendecki

Gespeichert von maru am 21. Mai 2009 - 16:29
Foto Vladislav Sendecki

Über sein Leben und seine Solo-CD „Piano“.

Vladyslav Sendecki - in Polen geborener Jazz-Pianist, verheiratet mit der deutschen Schauspielerin Angélique Duvier, Vater von drei erwachsenen Kindern aus erster Ehe. Er absolvierte das Fryderyk Chopin Konservatorium und studierte an der Musikakademie in Krakau. In Polen wirkte er an der Gründung folgender Musikgruppen mit:: „Extra Ball“, "Sunship“ - sowie später „Polski Jazz Ensemble“. Im Jahre 1981 musste er Polen aus politischen Gründen verlassen.  Zunächst wurde er in der Schweiz sesshaft. Seine klassische Ausbildung und die Leidenschaft für Jazz brachten ihn ganz schnell an die Spitze der internationalen Jazz Szene. So spielte er u.a. mit Jaco Pastorius, Billy Cobham, Klaus Doldingers Passport, Joe Henderson, Leny White, Marcus Miller, Michael und Randy Brecker, Ernie Watts, Ray Anderson, Peter Herbolzheimer, Lary Coryell, Didier Lockwood, Michal Urbaniak und Urschula Dudziak, Biréli Legrène, Charlie Mariano. Vladyslav Sendecki arbeitete als Komponist und Produzent für diverse Plattenfirmen  wie z.B. MCA-Universal.
Seit 1996 lebt er in Hamburg und ist dauerhaft als Pianist und Komponist für die NDR-Bigband tätig, für die er seine Suite „Anima Mundi“ komponierte.
Von der angesehenen New Yorker Zeitschrift „New York Village Voice“ wurde er als  einer der besten fünf Jazz-Pianisten der Welt benannt.

maru: Ende 70er Jahre hast du große Erfolge gehabt – über 200.000 verkaufte Jazz-Platten, und das zu Zeiten des damals in Polen herrschenden kommunistischen Regimes. Warum hast du in diesem für dich so erfolgreichen Lebensabschnitt das Land verlassen?

Vladyslav Sendecki: Die Politik hat dabei „nachgeholfen“ (lacht). Ich habe mich ein wenig eingemischt. Mit Piotr Szczepanik habe ich damals ein musikalisch-literarisches Schauspiel aufgeführt,  mit so genannten verbotenen Texten, u. a.  von  Wladimir Wysocki sowie auch eigenen Texten und Kompositionen. Davon konnten wir aber nur zwei Vorstellungen im „Alten Pulvermagazin“ in Warschau aufführen: eine mit kostenlosem Eintritt, nur für Mitglieder des KOR (Komitee zur Verteidigung der Arbeiter), und eine weitere öffentliche, für die Bewohner der Stadt. Danach wurden wir hinaus geschmissen, wegen der Texststelle: „Der Wilde quält den Gentleman“, zu der ich die sowjetische Nationalhymne gespielt habe ... da liefen Schauer über den Rücken.
Als Folge haben sie mich auch aus der Musikakademie raus geschmissen, drei Monate vor meiner Diplomabschlussprüfung und mir den Pass weggenommen. Mein Dekan sagte: „Ich bin gezwungen, dich raus zu schmeißen“. Im Verlauf der nächsten beiden Wochen wurde ich so sehr schikaniert, wie man es sich kaum vorstellen kann! Schon früher, als sie bei einer Flughafenkontrolle in meinem Koffer ein Buch über die CIA fanden, war dies vermerkt worden. Dazu dann noch mein Vater  ...naja, halt eben keine pro-sowjetische Familie…

maru: Und das waren die Gründe, derentwegen du Polen für immer verlassen musstest?
 
Vladyslav: Ich konnte nicht einfach so ausreisen. Zunächst habe ich meine Frau mit zwei Kindern wie zu einer Ferienreise in die Schweiz geschickt. Dann musste ich ein  Verpflichtungsschreiben unterzeichnen, dass ich nicht einmal Versuche unternehmen werde, meiner Familie nachzureisen (und das, obwohl ich gar keinen Pass mehr besaß).
Nach der Rückkehr meiner Familie nach Polen bekam ich zu meiner Verwunderung von  der Künstleragentur des Polnischen Fernsehens einen neuen Pass. Damals hatten sie noch keine Computer, und es herrschte ziemliches Durcheinander. Jedenfalls bekam ich ihn - ohne zu erfahren, woher und warum überhaupt. Damit fuhr ich dann mit meiner Band nach Schweden, um dort ein Konzert für die schwedische Königin zu geben. Und mit diesem quasi irrtümlich ausgegebenen Pass bin ich sogar zurückgekehrt.
Die nächste Tournee habe ich mit meiner damaligen Frau so organisiert, dass ich fast gleichzeitig mit ihr in die Schweiz gereist bin. Sie war ja schon ein Mal dort und ist zurückgekehrt,  darum hat man sie – in der Annahme, mich als Pfand zu behalten -  fahren lassen. Die dafür Zuständigen wussten nichts von dem neuen von der Künstleragentur ausgestellten Pass. Das war ein Wunder, wirklich! Wir waren furchtbar nervös.

maru: Mit wem bist du denn „offiziell“ gereist?

Vladyslav: mit Zbigniew Namysłowski.

maru: War der nicht enttäuscht, als du nicht mehr mit nach Polen zurück kommen wolltest?

Vladyslav: Na und ob! Er war ein erwachsener Mensch, ist aus Amerika zurückgekehrt, hatte seine eigene Weltanschauung. Und ich war ein junger Bursche. Außerdem hatte ich viel Kraft und Enthusiasmus und wollte unsere Träume verwirklichen. In dem Moment, wo die bolschewistische Bande uns alles weg nahm, hatte ich keine andere Wahl. Ich hatte Kinder, denen ich eine bessere Zukunft sichern wollte.

maru: Das war ein sehr reifer und „gefährlicher“ Entschluss. Wie alt warst du damals?

Vladyslav: 26. Noch eine Sache fällt mir ein: ich hatte kurz zuvor die Einberufung zum Wehrdienst bekommen, versehen mit der Drohung, dass - sollte ich nicht innerhalb von zwei Wochen einrücken - ich ins Gefängnis käme. Während des Studiums bin ich bereits Unteroffizier geworden und hätte eigentlich gar nicht mehr zum Militärdienst eingezogen werden dürfen. Hätte es sich um eine wirklich polnische Armee gehandelt, wäre dies auch kein Problem für mich gewesen, die damalige Armee war jedoch eher eine sowjetische. Da halfen weder Gesuche des Kulturministers noch des Vorsitzenden des Polnischen Radios und Fernsehens an die Generalität in meiner Angelegenheit.
Gott sei Dank ist es mir gelungen, innerhalb dieser Zweiwochenfrist Polen zu verlassen. Wir haben in der Zeit kaum Schlaf gefunden …

maru: Wann bist du nach Deutschland übergesiedelt?

Vladyslav: Nicht so schnell. Von 1989 habe ich als künstlerischer Leiter für die schweizerisch-deutsche Firma Music Alleins Services gearbeitet, die sich mit Musikproduktionen beschäftigt hat. Gleich nach dem Mauerfall hat man mich nach Berlin gesandt. Ich bekam ein üppiges Budget, welches mir erlaubte, ein super Musikstudio aufzubauen und große Produktionen zu realisieren. In meinem schweizer Reisepass habe ich immer noch mein letztes Einreisevisum für die DDR (lacht).
Fünf Jahre lang bin ich zwischen Berlin und der Schweiz gependelt. Offiziell habe ich bis 1995 in der Schweiz gelebt. Seit 1996 bin ich nun in Hamburg sesshaft.

maru: Du bist nicht ohne Grund zum fünftbesten Pianisten der Welt ernannt worden. Dein Ton, Anschlag, Artikulation und Dynamik sind exzellent und einmalig. Bei wem hast du in Polen studiert?

Vladyslav: Bei Frau Prof. Szkielska und bei Ludwik Stefański. Um auf die besten fünf Pianisten zurückzukommen ... das hat jemand in Amerika so geschrieben. Es freut mich, dass ihn mein Spiel so begeistert hat, aber ich halte das für vollkommenen Blödsinn.
Musik ist kein Sport, und mir gefällt z. B. das Spiel einiger anderer Pianisten besser als mein eigenes. Also – Unsinn!

maru: Du bist ein sehr gefragter Pianist, sowohl als Studio- als auch als Konzertmusiker. Weißt du, wie viele Schallplatten du insgesamt aufgenommen hast? Also nicht nur die unter eigenem Namen, sondern überhaupt.

Vladyslav: Hmm… Ich habe vor Jahren mal grob gezählt. Es waren ca.150. Genau weiß ich das nicht, keine Ahnung ...  In den 80ern habe ich wöchentlich zwei bis drei Platten  aufgenommen. In den letzten Jahren dann so ungefähr 10 pro Jahr.

maru: Im Jahr 2000 hast du eine Suite mit zehn Sätzen für Big Band mit dem Titel „Anima Mundi“ (Seele der Welt) geschrieben.

Vladyslav: Ja, die habe ich für die NDR Big Band geschrieben, in der ich schon seit Beginn meines Aufenthaltes in Deutschland spiele. Meiner Meinung nach ist dieses Orchester das beste seiner Art. Diese Big Band ist sehr experimentierfreudig und entsprechend wenig „klassisch“. Außerdem ist sie international besetzt mit Musikern der Spitzenklasse, voller Individualität und gegensätzlicher Ansichten. Trotzdem funktioniert das Ensemble hervorragend und alle sind Freunde.
„Globalisierung in der Musik“ durch Anerkennung und Respektierung anderer Mentalitäten - das ist die Botschaft von „Anima Mundi“.

maru: Über dein neuestes Album „Piano“ Vladyslav Sendecki möchte ich mit dir ausführlicher sprechen. Ist das dein drittes Soloalbum nach über 20 Jahren?

Vladyslav: Ja, 1986 habe ich eine CD in Deutschland und 1988 eine in der Schweiz, jedoch für den amerikanischen Markt aufgenommen. Damit hat sich mein Interesse in dieser Richtung erledigt.

"PIANO" VLADYSLAV SENDECKI

maru: Auf der CD befinden sich – mit Ausnahme von dreien - überwiegend deine eigenen Kompositionen. Ein besonders schönes und lyrisches Stück "Thousand island park", mit ein bisschen spanischem Touch, eröffnet das Album.

Vladyslav: Das ist eine Komposition des Gitarristen John McLaughlin, die ich schon in Polen im Duo mit Jarosław Smietana gespielt habe. Der Komponist „badete“ fast in dieser indischen Philosophie. Ich habe das damals gespielt, um diesen „indischen Curry“ zu schnuppern. Nunmehr sehe ich das aber aus einer anderen Perspektive und habe dabei andere Sehnsüchte. Zugegeben, ich spiele das Stück ein bisschen „gitarristisch“ und auf spanische Art, aber das ist reiner Zufall, ohne besonderen programmatischen Kontext. Ich spiele die Stücke nicht in dem Sinne, dass ich „die Zeit vorgebe“ - wo Tag ist, muss es auch Nacht geben. Und darum spiele ich so, wie ich es später hören will.

maru: Das zweite Stück „Variations“ beginnt ein wenig „groovig“, dann kommt ein Element mit reduzierter rhythmischer Struktur. Der 6/8 Takt erzeugt einen expressionistischen Charakter. Für mich hat das Stück drei Strukturen: eine „groovige“, eine expressionistische und eine lyrische. Der 6/8 Takt verliert sich, ist aber immer irgendwo in deinen Phrasen zitiert. Woher schöpfst du deine Inspirationen?

Vladyslav: …aus dem Kosmos..(lacht)…Das ist eine Komposition von Friedrich Gulda, einem der größten klassischen Pianisten des 20.Jahrhunderts. Der wollte gern Jazz spielen, improvisieren und „free“ sein. Für mich ist er einer der Pioniere der Globalisierung in der Musik.
Das Thema ist ein Moll-Blues, aber die Variationen dazu bearbeitet er auf klassische Art. Er spielt das Stück jazziger als ich - mit solchen Kanten, dass es für mich etwas naiv swingt. Mich ergreift eher die klassische Seite dieses Stückes. Alle machen aus der klassischen Musik Jazz, und hier ist das genau umgekehrt. Natürlich sind dann in der Mitte des Stückes meine eigenen Improvisationen.

maru: Waren die Bilder von Marc Chagall Inspirationen für die Chagall Suite: Part 1, Part 2, Part 3?

Vladislav: Auch, vor allem aber die ganze Persönlichkeit - einerseits Naivität, andererseits tiefe Phantasie, Einhaltung der inneren Proportion. Während ich spiele, denke ich an Chagall – das ist zuweilen kindlich, schlicht bzw. naiv, kann sich während des Improvisierens jedoch total ändern, andere Konturen, ein anderes Kolorit bzw. Tiefe annehmen.

maru: „Gymnopedie“ Nr.1 von Eric Satie, besonders die Harmonie, war das auch eine  Inspiration für die Suite Part 1?

Vladyslav: Hier findet man viele Elemente der so genannten klassischen Musik oder Kunstanschauung des 20sten Jahrhunderts. Satie und Chagall, das ist fast die gleiche Zeit. Ich mag aber Musik nicht zweiteilen. Klassik.... Jazz...? Diese „Verschmelzung“ fing damals schon an. Für mich gibt es keinen Jazz und keine klassische Musik, es gibt nur... Musik.

maru: Und das fühlt und hört man ...

Vladyslav: Ich mag Jazz nicht als „Gebrauchsmusik“. Das definiert sich eigentlich nicht unbedingt durch Stilistik, sondern durch „Entpersonifizierung“ und „Entspiritualisierung“. Am Klavier bemühe ich mich, meine eigene Musik zu spielen, doch was ist das eigentlich ??? Verschiedene Leute machen sich darüber Gedanken. Ich habe einmal gelesen, dass Skrjabin – würde er heute leben – Jazzmusiker wäre. Das, was wir heute als Avantgarde Jazz bezeichnen, das ist alles Zwanzigerjahre-Musik mit ihrem Pionier Edgar Varese. Struktur und Form spielten nicht so eine Rolle, wie bei den Klassikern. Wer ist heute in der Lage, sich etwas Neues auszudenken? ... Und das ist auch egal. Man kann Musik nicht schaffen nach der Devise: „dies gab es schon – und jenes noch nicht, also werde ich mich mit dem beschäftigen, was es noch nicht gab.
Musik kann man erleben und „mit ihr“ leben, sie aber bestimmt nicht nach Definition kreieren. Nur so kann sie zu Kunst werden.

maru: Da stimme ich zu. Die Musik von Varese „nutzen“ auch Künstler anderer Genres, wie z.B. der Videokünstler Bill Viola. Aber zurück zu deiner CD: Wenn man „Donne Variations“ hört, wird man zum Beginn von einem Gefühl besonderer Befriedigung überwältigt, so ähnlich als wenn man „Blue Rondo a la turk“ von Dave Brubeck hört. Danach kommt ein Nachsinnen, und zum Ende hin die Wiederholung der Gefühle vom Anfang.

Vladyslav: Das ist eine Komposition meines langjährigen schweizer Freundes Daniel Schnyder, der heute in den USA wohnt und dort zu Ruhm gekommen ist. Irgendwann bat er mich, die Komposition aufzunehmen. Für mich klingt sie ein wenig kindlich, ist aber schwer zu spielen. Besonders die langsamen Passagen - das ist wirklich „deep shit“ (lacht). Außerdem sind „Donne Variations“ sehr slawisch und das erhellt das ganze Material. In der Mitte des Albums bin ich absichtlich in die „andere“ Richtung gegangen.

maru: Die Virtuosität von Chopin und Rachmaninow hört man in der siebten Komposition „Vicious Circle". Manchmal hat man den Eindruck, dass du bei Spielen vier Hände hast -  das ist einfach genial!

Vladyslav: Psst! Ich habe vier Hände, das weiß nur keiner. Das ist mein Geheimnis. „Vicious Circle“ - auf deutsch Teufelskreis - handelt vom Unvermögen, sich aus einem solchen zu lösen. Deshalb „kocht“ die linke Hand in „der Hölle“. Währenddessen ist aber immer die Tendenz, sich zu befreien, gegenwärtig.
Das ist eine meiner Komposition aus dem Zyklus „“Toys corner“ (Spielzeugecke). Hier berühre ich auf philosophische Weise verschiedene Themen an und stelle Fragen.

maru: welche zum Beispiel?

Vladyslav: zum Beispiel: Warum sind wir so, wie wir sind – und haben keine Lehren gezogen? Warum wiederholt sich die Geschichte?
Warum spielen wir als Kinder mit Zinn- oder Plastiksoldaten,  und später, als erwachsene Menschen, schicken wir welche in den Krieg und haben dabei keinerlei schlechtes Gewissen? Man muss ein Heuchler sein, um sich in der heutigen Zeit zurecht zu finden. Dieses Stück wie auch  „Harlekin“(9) sind eine Anspielung auf die heutige Zeit, die heutigen Mechanismen die wir erleben – daher „Circle“ (Kreislauf).

maru: „Friendly Garden“ ist wunderbar und mein Lieblingsstück! Welch exzellente Artikulation, welch Klang und Timbre, was für eine Dynamik!  Viel Tiefe und Empfindsamkeit - einfach Balsam für die Seele!

Vladyslav: Während des Besuches eines Freundes in England habe ich mich auf die Terrasse begeben. Von dort aus hatte ich einen schönen Ausblick auf den Sommergarten. Ich fühlte mich von diesem Anblick bezaubert! So ist diese Komposition entstanden. Ein sehr programmatisches Stück: die Ruhe des Augenblickes, Duft, Zauber der Natur.

maru: ..und sehr sinnlich. Die letzte Komposition: “For all lonely people“ ist lyrisch, sentimental und etwas „gospel“.

Vladyslav: Ja..

maru: Meiner Meinung nach, ist deine Solo CD „Piano” emotional sehr reif, jenseits von Mode und Trends, und lässt sich in keine Schublade packen. Jedes Stück ist ein Abenteuer für sich. Das Album nimmt einen so gefangen, dass man entweder total hinhört, oder gar nicht.

Vladyslav: Gleichwohl kann man beim Hören prima Autofahren, das haben mir schon mehrere Leute so erzählt.
Einmal hat jemand die CD auf einer Party gespielt und wurde dann ständig gefragt: „Was für eine Musik ist das?“, so gut hat sie gefallen.

maru: Ja! weil man ihr nicht mit Gleichgültigkeit begegnen kann. Sie ist zeitlos und unvergänglich! Ich bedanke mich für das nette und interessante Gespräch und wünsche dir alles Gute!

Vladyslav: Danke schön.

"PIANO" Vladyslav Sendecki 
1.Thousand Island Park
2.Variations
3.Chagall Suite Part 1
4.Chagall Suite Part
5.Chagall Suite Part 3
6.Donne Variations
7.Vicious Circle
8.Friendly Garden
9.Harlequin
10.For all Lonely People
Cover "Piano" Vladislav Sendecki
 

CD bestellen:   maru@kulturograf.de

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