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"Geschichten eines Baumes" - Multimediales Spektakel - Rückblick

Gespeichert von maru am 30. Oktober 2010 - 0:00
30. Oktober 2010 - 10:00

Am 23. und 24. Oktober 2010 begeisterte die Hamburger Fabrik der Künste ein bunt gemischtes Publikum mit dem multimedialen Spektakel "Geschichten eines Baumes".
Die rund 600 Besucher waren der Einladung neugierig gefolgt, um diese außergewöhnliche deutsch-polnische Kulturveranstaltung erleben zu können. Sie waren begeistert und von der außerordentliche Qualität der Veranstaltung regelrecht hingerissen.

"In Deutschland lebt mit etwa zwei Millionen Bürgern die zahlenmäßig größte polnisch-sprachige Gemeinschaft in Europa, außerhalb Polens selbstverständlich. Und es sind viele junge polnische Menschen, die das kulturelle Leben in Deutschland beleben: Das geht von Adam Soboczynski im Feuilleton (Redakteur im "Zeit" Magazin) bis auf das Fußballfeld, wo Lukas Podolski, Miroslav Klose und Co. ihre Tore schießen. Für dieses Engagement stehen auch zwei berühmte Hamburger mit polnischen Wurzeln". (aus dem Grußwort der Senatsdirektorin Marie-Luise Tolle).

Neben einem faszinierenden kulturellen Event hatte die Veranstaltung aber noch mehr zu bieten. Viele deutsche und polnische Künstler haben sich dort kennengelernt und austauschen können. Auch die Hamburger Kunstszene (z.B. Horst Werner), hat die polnischen Künstler herzlich aufgenommen und Grundsteine für eine weitere Zusammenarbeit legen können. Schließlich sind die in Deutschland lebenden polnischen Künstler ein perfektes Bindeglied zwischen deutscher und polnischer Kunst- und Kulturszene. Durch ihre regelmäßigen Besuche in Polen sind sie buchstäblich "Kulturbotschafter" zwischen beiden Ländern.

"Wir haben das Interesse der Hamburger Bürger wecken und damit einen wichtigen Beitrag zum Kulturaustausch leisten können", sagt Mariola Rutschka (agit polska), die Realisatorin und Initiatorin des Projektes. "Die Küntstler in unserer Veranstaltung leben seit Jahrzehnten hier und haben längst eine Doppelidentität. Sie haben das polnische Kulturerbe im Gepäck. Und sie tragen die polnische und gleichzeitig eine deutsche Identität in sich. Polnisches verschmilzt mit Deutschem. Polnisches beeinflusst Deutsches und wird zu Deutschem. Das Fremde wird somit zum Vertrauten", fügt sie hinzu.

Das Projekt hat dazu beigetragen, die deutsch-polnischen Beziehungen zu verbessern. Deutsche und Polen haben sich kennen und schätzen gelernt. Deutsche Besucher haben einen intensiven Einblick in die polnischer Literatur, Musik und bildende Kunst höchster Qualität erhalten. Internationale Begegnungen fanden statt. Zum Beispiel mit der Autorin und Publizistin Peggy Parnass und dem Schriftsteller Arno Surminski.

Die rund 600 Besucher waren sich einig: Eine rundum gelungene Veranstaltung die zahlreiche international renommierte Künstler präsentierte:

Alexandra Hinz-Wladyka - Malerei
Halina Bober - Malerei
Jan de Weryha-Wysoczański - Holzobjekte

Angélique Duvier (Sprecherin)
Krystyna Stańko (Gesang, Gitarre)
Vladyslav Sendecki (Piano)

Ewelina Nowicka (Violine)
Mariola Rutschka, Magdalena Erdman (Querflöte)
Waldemar Saez-Eggers (Piano)

Das Projekt wurde mit Unterstützung vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg realisiert.

 

Dirk Paßehl

 

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